Stadium I
Tage bis maximale 3 Wochen nach erfolgter Infektion erscheinen unspezifische grippeähnliche Symptome mit Halsschmerzen, Heiserkeit, subfebrile Temperaturen, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit. In bis zu 40% der Fälle tritt ein Erythema migrans auf. Oft werden die Stiche und damit die Infektionen gar nicht bemerkt !!!!
Stadium 2
Das Intervall dauert von der 6.Woche bis ca. zum 6. Monat nach Infektion. Während dieser Zeit können in 80-90% der Fälle Antikörper gegen Borrelien nachgewiesen werden. Leider sind hierbei die akuten, für eine frische Infektion beweisenden Antikörper Typ IgM dauerhaft positiv, so dass oft unnötig eine Antibiotika-Therapie erfolgt. Bei persistent positiven Antikörper Typ IgM und/oder IgG muss ein Immunoblot Bestätigunsgtest, ein CD57-Test und ein Immuntoleranztest (ITT) durchgeführt werden. Erst wenn der ITT positiv ist, darf eine Therapie erfolgen. In diesem Test werden die patienteneigenen Immunzellen im Labor mit Borrelien-Oberflächen-Antigenen oder –Lysaten versetzt. Stoßen sie dabei Entzündungsmarker (Interleukine) aus, kann anhand des Musters erkannt werden, ob eine chronisch aktive Entzündung oder eine abgeheilte Borreliose vorliegt.
Im Stadium 2 können 20% der Nervenwasser-Untersuchungen (=Liquorpunktion) auf Borrelien-Antikörper positiv reagieren.
Stadium 3
Das Intervall reicht von 6 Monaten bis hin zu Jahren. Hier ist der laborserologische Nachweis noch schwieriger zu führen. In diesem Stadium sollten alle Tests: Antikörper-Suchtest, Immunoblot-Bestätigungstest, CD57- und Immuntoleranztest (ITT) zur Sicherung der Diagnose durchgeführt werden. Durch die lange Dauer der Infektion kommt es mikromolekular zu einem erheblichen Defizit an Vitaminen, Spurenelementen und Hormonen, die das Beschwerdebild noch verstärken und die Abheilung blockieren. Deswegen ist in den Stadien 2 und 3 angeraten, eine Mikronährstoff- und Hormondiagnostik im Vollblut neben der Borrelienspezifischen Diagnostik durchzuführen. Die abschließende Sicherung erfolgt über Kinesiologie.
BORRELIOSE - Diagnostik
ist eine allgemein gebräuchliche Bezeichnung für Infektionskrankheiten, die durch Bakterien aus der Gruppe der Borrelien (Spirochäten) ausgelöst werden. Die Erkrankungen kommen beim Menschen und allen anderen Säugetieren vor und können durch den Befall aller Körpergewebe vielfältige klinische Symptome auslösen. Die Übertragung erfolgt vor allem durch Zecken, Stechmücken und Pferde-Bremsen.Stadium I
Tage bis maximale 3 Wochen nach erfolgter Infektion erscheinen unspezifische grippeähnliche Symptome mit Halsschmerzen, Heiserkeit, subfebrile Temperaturen, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit. In bis zu 40% der Fälle tritt ein Erythema migrans auf. Oft werden die Stiche und damit die Infektionen gar nicht bemerkt !!!!
Stadium 2
Das Intervall dauert von der 6.Woche bis ca. zum 6. Monat nach Infektion. Während dieser Zeit können in 80-90% der Fälle Antikörper gegen Borrelien nachgewiesen werden. Leider sind hierbei die akuten, für eine frische Infektion beweisenden Antikörper Typ IgM dauerhaft positiv, so dass oft unnötig eine Antibiotika-Therapie erfolgt. Bei persistent positiven Antikörper Typ IgM und/oder IgG muss ein Immunoblot Bestätigunsgtest, ein CD57-Test und ein Immuntoleranztest (ITT) durchgeführt werden. Erst wenn der ITT positiv ist, darf eine Therapie erfolgen. In diesem Test werden die patienteneigenen Immunzellen im Labor mit Borrelien-Oberflächen-Antigenen oder –Lysaten versetzt. Stoßen sie dabei Entzündungsmarker (Interleukine) aus, kann anhand des Musters erkannt werden, ob eine chronisch aktive Entzündung oder eine abgeheilte Borreliose vorliegt.
Im Stadium 2 können 20% der Nervenwasser-Untersuchungen (=Liquorpunktion) auf Borrelien-Antikörper positiv reagieren.
Stadium 3
Das Intervall reicht von 6 Monaten bis hin zu Jahren. Hier ist der laborserologische Nachweis noch schwieriger zu führen. In diesem Stadium sollten alle Tests: Antikörper-Suchtest, Immunoblot-Bestätigungstest, CD57- und Immuntoleranztest (ITT) zur Sicherung der Diagnose durchgeführt werden. Durch die lange Dauer der Infektion kommt es mikromolekular zu einem erheblichen Defizit an Vitaminen, Spurenelementen und Hormonen, die das Beschwerdebild noch verstärken und die Abheilung blockieren. Deswegen ist in den Stadien 2 und 3 angeraten, eine Mikronährstoff- und Hormondiagnostik im Vollblut neben der Borrelienspezifischen Diagnostik durchzuführen. Die abschließende Sicherung erfolgt über Kinesiologie.













